2 Nächte in Münster
Wolfgang hatte Konzertkarten bestellt.
So weit, so gut. Ich kannte die Gruppe nicht, die Musik nicht, ich wußte nicht welche Stilrichtung … gar nix.
Aber er war ganz angetan, meinte, dass mir das auch gefallen würde … und so hatte ich meine Dänemarkreise vorher genau davor gelegt, hatte einen Tag zum Waschen und aufräumen dann hier zu Hause, zum Friseur … Hotel in Münster war gebucht: Sonntag Mittag dann los.
Sonnig war es und nur ein bisschen voll auf der Autobahn – aber unser Konzert war am Abend, und zwar schon um 18:00 Uhr!
Fand ich früh, aber so war es nun mal.
Dank Navi haben wir auch das Hotel gut gefunden, nur die Einfahrt zum Hof war schwierig … aber auch da hat geklappt.
Schnell ausgepackt und ein frühes Abendessen im Gasthaus „Kleiner Kiepenkerl“ – westphälische Küche, sehr reichhaltig und seeeehr lecker! Von da zu Fuß zum Theater – nach dem Essen waren ein paar Schritte eh gut.
Und was soll ich sagen: ein Duo mit Konzertflügel und viel Technik. Sensationell! Irgendwas zwischen Techno, House, Klassik und noch irgendwas – mir hat es unheimlich gut gefallen!
Das Publikum? Tatsächlich eher „unser“ Jahrgang, viele sogar älter … ob es denen gefallen hat… Manche saßen mit geschlossenen Augen da (die Lightshop war auch zu heftig manchmal), oder ob sie Hörprobleme hatten und so vor sich hindösten … aber wenn man dann genau hinsah und sah, wie sie headbängermässig die Köpfe bewegten … taten wir aber auch.
War gut.
Danach sind wir Richtung unseres Hotels gegangen (war ja alles nicht weit) und in einer netten Kneipe hängengeblieben, wo wir den Abend ausklingen liesen: ich weiß nicht, wann wir das mal einfach so gemacht hatten. War auch gut!
Den nächsten Tag nutzten wir um die wunderschöne Stadt Münster zu erkunden: wir waren zwar schon mal da gewesen (ich selber ja im Dezemer 2024 erst) – aber die Stadt mit ihren alten Häusern ist einfach schön!
Und wir hatten das große Glück Mittags meine Nichte zu treffen – Marieke studiert in Münster und zeigte uns dann am Nachmittag noch ein paar schöne Plätze – inklusive einer spektakulären Aussicht von der Cafeteria im Krankenhaus – bei Sonnenuntergang – mit Blick über ganz Münster … auch noch ein Highlight.
Ein Abendessen mit ihr und ihrem Freund rundete den Tag ab.
Wolfgang und ich nahmen noch einen Rotwein in „unserer“ Kneipe … und dann ging es am frühen Morgen auch schon wieder nach Hause. War kurz, aber war gut!
















