Übergabe des Brunnens in Bubisa
Und dann ging es – vielleicht für mich ein letztes Mal – noch weiter in den Norden, nach Bubisa.
Hier ist das Bohrloch und der Brunnen, die mit Geldern vom Bürostadtlauf vor etwa 5 Jahren gebohrt wurden.
Heute war der Tag, an dem der Brunnen – so wie er jetzt war, mit allem Drum und Dran, vollständig in die Verantwortung der lokalen Gemeinschaft übergeht. Nach all den anfänglichen Schwierigkeiten läuft er jetzt, und es wird Zeit, dass das lokale Wassermanement die Verantwortung jetzt allein übernimmt. Ein Hintertürchen bleibt noch, denn der Verein hat Hilfe signalisiert, sollte etwas völlig daneben gehen.
(Also komme ich vielleicht doch nochmals hierher? Ich persönlich würde es lieben, denn der Streckenabschnitt von Marsabit richtung Bubisa zählt zu meinen absoluten Highlights! Die Landschaft ist jetzt eher „reine Wüste“, und wenn es windig ist, was es meistens ist und heute ganz besonders, dann wird alles völlig unwirklich. Überall an der A2 stehen Schilder mit der Aufschrift „Beware of strong Cross Winds“, und die Landschaft aus Wüste und Vulkankegeln … für mich einfach so … erinnert mich an die Erdenstehung.)
Ich wünsche allen jetzt Verantwortlichen alles Gute – und vielleicht darf ich irgendwann doch nochmals wiederkommen!
Und noch etwas über die Fahrt nach Nanyuki
Hier kommen noch ein paar Eindrücke der Fahrt nach Nanyuki.
Wir machten noch einen kurzen Stop am Hula Hula Wasserloch – wir sahen bisher immer nur die Herden die dort einbogen oder von dort die A2 überqueerten – wir wollten uns das mal ansehen. Unmengen an Ziegen, einige Kamele … hier gab es wenigstens noch Wasser. Das Hula Hula Wasserloch ist etwas südlich von Marsabit.
Heute waren viel mehr Viehirten mit ihren Herden unterwegs – das hatte ich so nicht erwartet, nachdem am Hinweg so gut wie niemand unterwegs war! Hätten wir das geahnt, hätten wir etwas Wasser mitgebracht, denn es standen so viele dann am Ende am Strassenrand … blöde.
Weiter südlich Richtung Nanyuki erlebten wir dann sogar einen Regenschauer – kurz nur, und nicht ausreichend, um die Trockenheit zu lindern, aber es war eh so: je weiter wir nach Süden kamen, um so grüner wurde es.







































